Projekte

Forderungen an die Politik

Nürnberger Resolution 2018 – #FRAUENwollenMEHR

Wir haben einiges erreicht mit der Nürnberger Resolution 2008:
Die Zahl der Frauen in den 30 DAX-Unternehmen ist von 6,54% 2009 auf 30,65 % im Jahr 2018 gestiegen.
Die Zahl der Vorstandsfrauen hat sich in diesen Unternehmen im selben Zeitraum von 0,55 % auf 13 % erhöht – mager, aber immerhin ein kleiner Fortschritt

Aber wir wollen mehr:
Mehr als nur knapp 100 Unternehmen, für die die Quote verpflichtend ist!
Mehr als nur viel zu bescheidene Zielvorgaben, die sich Unternehmen bisher selbst gesetzt haben!
Erst recht haben wir Null-Bock auf Null-Quote!

Deshalb fordern wir erneut:

  • Mehr Unternehmen, für deren Aufsichtsrat eine verbindliche Geschlechterquote gilt
  • Eine selbstgesetzte Geschlechterquote für den Vorstand und die obersten Managementebenen
  • Null-Bock auf Null-Quote – eine Zielquote Null ist nicht zulässig

Unterstützen Sie uns:

#FRAUENwollenMEHR – Nürnberg Resolution 2018

Projektleiterinnen: Claudia Specht und Anna-Maria Rufer

Geschichte der Nürnberger Resolution 2008

Die Nürnberger Resolution mit den vier Forderungen für gesetzliche Regelungen für Frauen in Aufsichtsräten und Führungspositionen war das erste Projekt von efF. Es wurden Unterschriften gesammelt (2008 – 2011), um die Unterstützung der Politik/Regierung in Berlin zu erreichen. efF bleibt weiterhin bei den Forderungen, hat sich jedoch mit anderen Initiativen zusammen geschlossen, um eine grössere Wirkung zu erzielen. Seit 2012 wurde die Berliner Erklärung unterstützt. Mit dem so genannten Quotengesetz für Frauen in Aufsichtsräten wurden 2015 einige der Forderungen erfüllt, aber es bleibt noch einiges zu tun.
Webseite der Aktion „Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten“: www.spitzenfrauen-fragen.de
Webseite der Berliner Erklärung: www.berlinererklärung.de
Webseite der Aktion bis 2012 (Nürnberger Resolution): www.nuernberger-resolution.de

Projektleiterin war: Dr. Martine Herpers

 

Impulse und Netzwerk

 

 

Um das Thema „Frauen in Fach – und Führungspositionen“ auch regional zu diskutieren und zu verankern, veranstaltet Erfolgsfaktor FRAU regelmäßig Vorträge, Podiumsdiskussionen und führt Gespräche mit den IHKs, Firmen, BürgermeisterInnen, Stadträten und anderen regional relevanten Institutionen.

Tipps und gute Vorbilder werden durch die Projekte zur Verfügung gestellt.

 

Hier finden Sie einen Auswahl unserer Projekte:

  • Schülerinnenprojekt

Wir arbeiten mit Schulen sowie mit Vereinen des Frauen- und Mädchenfußballs zusammen. Ziel ist es, Mädchen und junge Frauen durch den Kontakt mit weiblichen Vorbildern zu ermutigen, ihren Weg selbstbewusst zu gehen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

  • Beiratsinitiative Mittelfranken

Die Beiratsinitiative Mittelfranken wurde 2015 auf Anregung des efF (erfolgsfaktor FRAU e.V.) und der IHK gegründet.
Wir organisieren in Kooperation mit anderen Verbänden Veranstaltungen zu Themen rund um Aufsichtsräte und freiwillige Beiräte in mittelständischen Unternehmen. Ziel ist es, dass mehr qualifizierte Frauen in diesen Gremien Mitglied werden.

Projektleiterinnen: Sigrid Hauenstein (Nürnberg), Daniela Bock (Beiratsinitiative)

  • Frauen geht wählen

Wir nehmen das Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlrecht“ zum Anlass, Frauen aufzufordern, ihre Stimme für Geschlechtergerechtigkeit, Toleranz und MItmenschlichkeit abzugeben. Ziel ist die klare Positionierung gegen Populismus.

  • Barcamp

Wir veranstalteten zusammen mit der Frauenbeauftragten der Stadt Nürnberg das erste Frauenbarcamp in Bayern. Ziel ist es, auch zukünftig Frauen und ihre Themen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

 

Vergangene Projekte

efF-Kriterien für GeDiCap – Gender Diversity Capability

Unter der Projektleitung von Prof. Dr. Martine Herpers erstellten die Mitglieder des Vereins 2010 die erste Version der GeDiCap-Kriterien, um Unternehmen eine Hilfestellung zu geben, was für ein gendergerechtes Arbeitsumfeld notwendig ist. Die Kriterien sind branchenunabhängig und für große und mittlere Unternehmen geeignet.

Die Kriterien waren ebenfalls die Grundlage für das Buch Erfolgsfaktor Gender Diversity von Frau Prof. Dr. Martine Herpers. In dem Buch sind auch viele Grundlagen erklärt, Best Practice Beispiele aufgeführt und das GeDiCap-Assessment beschrieben.

Das GeDiCap-Wiki wird nicht von Erfolgsfaktor FRAU nicht mehr gepflegt und ist umgezogen. Sie finden es nun auf der Homepage von Quality and Gender: gedicap.quality-and-gender.com