Unsere Unterstützerinnen

Referentinnen und Teilnehmerinnen der Kick-off-Veranstaltung zur Nürnberger Resolution 2018 – #FRAUENwollenMEHR auf der geschichtsträchtigen Treppe im Gebäude der Bundespresse-konferenz in Berlin. In das Gebäude hatte erfolgsfaktor FRAU e.V. für den 26. Oktober 2018 zum Pressegespräch eingeladen.                                           Alle Fotos der Veranstaltung: efF/Anna Weise


„Eine Unternehmenspolitik mit Zielquote Null ist ein Skandal und schreit nach gesetzlichen Regelungen, die selbstverständlich mit Sanktionen bewehrt sein müssen!“
Renate Schmidt, Bundesministerin a.D und Schirmherrin von erfolgsfaktor FRAU e.V.
 
 
 
 
 
 
 
 
 


„Rückblickend kann gesagt werden, dass 2008 mit der Nürnberger Resolution die Revolte der Frauen in Fach– und Führungspositionen begann. Aber auch danach ging es weiter mit vielen Aktionen des neu gegründeten Vereins erfolgsfaktor FRAU und weiteren Neugründungen von ProQuote-Vereinen, wie zum Beispiel von den Journalistinnen und Ärztinnen.“
Prof. Dr. Martine Herpers, Initiatorin der Nurnberger Resolution 2008


„Nur schöne Worte bringen nicht mehr Frauen in die Führungsetagen, dazu sind gezielte Maßnahmen nötig, beispielsweise bei der Rekrutierung in Unternehmen. Die Besetzung von Gremien mit Männern und Frauen macht die Unternehmen wettbewerbsfähiger und profitabler. Ein Grund: Die Gremienkultur in den Unternehmen wird sachorientierter und kompetenter, wenn Frauen in die zuvor männerdominierten Vorstands- und Geschäftsleitungsebenen vorrücken – das Balzen hört auf.“
 Prof. Dr. Ulrike Detmers, Gesellschafterin, Geschäftsführungsmitglied und Frauenaktivistin

 
 
 


„Viele Unternehmen unterlaufen die gesetzliche Verpflichtung, verbindliche Ziele für mehr Frauen in allen Führungsebenen zu formulieren, indem sie als Zielgröße Null angeben. Das dürfen wir ihnen nicht durchgehen lassen. Es geht um Macht, Geld und Einfluss. Darum geht es letztlich – und nichts davon wird freiwillig geteilt.“
Ramona Pisal, PastPresident Deutscher Juristinnenbund e.V. und Leiterin des Projektes „Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung“

 
 
 
 


„Gleichstellung ist ein Business Case – das haben viele Unternehmen längst erkannt. Wo ein Wille ist, braucht es keine Quote. Aber wer nicht will, braucht klare gesetzliche Vorgaben. Davon profitieren am Ende alle.“
Henrike von Platen, CEO/ Founder FPI Fair Pay Innovation Lab gGmbH 
 
 


„Frauen fehlen in Führungspositionen – das ist ein Grund für 21 Prozent Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern. Wenn Unternehmen nicht freiwillig die Chance ergreifen, mehr Diversität in die Monokultur der Führungsebenen zu bringen, und weiterhin die Zielgröße Null proklamieren, wird sich daran so schnell nichts ändern. Dass Sanktionen ein wirksames Mittel gegen eingefahrene Strukturen und unbewusste Vorurteile sind, hat das Quotengesetz gezeigt. Eine Ausweitung auf entweder börsennotierte oder mitbestimmungspflichtige Unternehmen sowie auf Vorstand und die oberen Managementebenen ist deshalb zwingend erforderlich.“
Uta Zech, Präsidentin Business and Professional Women (BPW) Germany e.V.


„Als eine der ersten Unterzeichnerinnen der Nürnberger Resolution 2008 und als nationales Frauennetzwerk von Macherinnen aus der Digitalbranche unterstützen die Digital Media Women die Forderungen der Nürnberger Resolution 2018 und die aktuelle Kampagne #FRAUENwollenMEHR. Sie ist wichtig und leider immer noch notwendig! Wir setzen uns seit vielen Jahren für mehr Sichtbarkeit von Frauen auf allen Bühnen ein: Wir vernetzen und empowern Frauen in der Arbeitswelt und gestalten die Digitalisierung aktiv mit. Aber auch hier wird und wurde in den vergangenen zehn Jahren deutlich, dass das freundliche Bitten um Beteiligung nicht die nötigen Veränderungen in einer angemessenen Zeit bringt. Die jetzige gesetzliche Quotenregelung muss dringend erweitert werden. Wir unterstützen deshalb die Forderung nach einer verbindlichen Quote von 30 Prozent für Aufsichtsräte und das Verbot einer „Null-Quote“ in Vorstand und den beiden obersten Managementebenen.“
Maren Martschenko, 1. Vorsitzende #DMW


Deutscher Juristinnenbund e.V.

 


 

Deutscher Ingenieurinnenbund e.V.

 
 
 
 


Verein für Fraueninteressen e.V.

 
 
 
 
 
 


Webgrrls e.V. – das Netzwerk für aktive Frauen in den Neuen Medien

 


Deutscher Akademikerinnenbund e.V., Gruppe Erlangen